03.09.2018, von Markus Schneid, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

Schulturnhalle und Keller in Gesundbrunnen unter Wasser

Bis knapp unter die Türklinken stand das Wasser in der Turnhalle und im Keller einer leerstehenden Schule in der Puttbusser Straße in Gesundbrunnen. Um das Wasser auszupumpen, wurden die Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände Berlin Friedrichshain-Kreuzberg und Berlin Reinickendorf gerufen.

Bis zur Türklinke stand das Wasser im Keller des Schulgebäudes.

Drei Bergungsgruppen, die Fachgruppen Infrastruktur und Beleuchtung sowie ein Zugtrupp mit insgesamt 32 Helferinnen und Helfern waren angerückt und hatten auf dem Sportplatz Aufstellung genommen. Nach einer Erkundung durch den C-Dienst der Feuerwehr erfolgte eine weitere durch den Zugtrupp, woraufhin sowohl Beleuchtung wegen der einbrechenden Dunkelheit als auch wegen der Kellerabgänge als auch die Pumpen zum Einsatz gebracht wurden. Rund 5.000 Kubikmeter Wasser waren zusammengekommen und mussten entfernt werden. Im Laufe des Einsatzes stellte sich jedoch nach intensiver Recherche über das Bezirksamt heraus, dass eine Asbestbelastung des Gebäudes nicht ausgeschlossen werden konnte, weswegen der Einsatz vor Erreichen des endgültigen Einsatzzieles abgebrochen und die Einsatzkräfte abgezogen werden mussten.

Im Nachhinein ergab die nachträgliche Gefährdungsbeurteilung der Berliner Feuerwehr, mit Fachberatung durch das Baureferat im LAGetSi Berlin, dass die Grenzwerte der Richtlinie zur Asbestbelastungen am Arbeitsplatz 2009/148 EG, ab denen ein weiteres Tätigwerden erforderlich wäre, auch angesichts der sehr kurzen Expositionszeit, unterschritten wurden.

03.09.2018


  • Bis zur Türklinke stand das Wasser im Keller des Schulgebäudes.

  • Das Gebäude hat schon mal bessere Zeiten gesehen.

  • Der Zugführer erläutert die Einsatzlage.

  • Noch bei Tageslicht rüsten sich die Einsatzkräfte vor der Turnhalle für die einbrechende Dunkelheit mit Scheinwerfern.

  • Blick über den Sportplatz mit den Einsatzfahrzeugen.

  • Die letzten Schläuche werden ausgerollt.

  • Ohne Licht geht nichts.

  • Im Keller werden die Pumpen überprüft.

  • Mit einem Scheinwerfer wird ein Durchgang an einer Kellertreppe ausgeleuchtet.

  • Auch im Außenbereich wird an einer Kellertreppe eine Pumpe in Position gebracht.

  • Eine der Bergungsgruppen arbeitet an einem weiteren Kellerabgang.

Fotos: Markus Schneid, Beauftragter für Öffentllichkeitsarbeit