08.09.2018, von Markus Schneid, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

Erfolgreicher 5. Lebensretter-Tag

Alle Reinickendorfer Hilfsorganisationen waren wieder mit von der Partie beim 5. Lebensretter-Tag.

Burkard Dregger (2.v.re.) und Sibylle Meister (re.) im Gespräch mit ehrenamtlichen Einsatzkräften.

ASB, DLRG, Freiwillige und Jugendfeuerwehr Wittenau, Johanniter, Malteser und das THW waren wieder aktiv und präsentierten sich bei strahlendem Sonnenschein ihren Gästen beim mittlerweile 5. Lebensretter-Tag in Tegel an der Greenwichpromenade.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Burkard Dregger, eröffnete den Lebensretter-Tag der ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Reinickendorfer Hilfsorganisationen an der Tegeler Sechserbrücke. Er hob die Bedeutung des Ehrenamtes für die gesamte Gesellschaft hervor, die sich auf ein funktionierendes Hilfeleistungssystem verlasse. Er dankte den Aktiven auch im Namen von Bezirksbürgermeister Frank Balzer, der leider kurzfristig verhindert war. Auch die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion, Sibylle Meister, dankte in ihrem Grußwort, ebenso wie Bettina König den Ehrenamtlichen für ihr Engagement. Auch Stephan Schmidt, Mitglied des Abgeordnetenhauses, unterstützte die Einsatzkräfte mit seinem Erscheinen.

Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Initiative Reinickendorf e. V. Deren Vorsitzender Jürn-Jakob Schulze-Berndt, MdA, überreichte nachmittags einen Scheck an je einen Vertreter aus allen Organisationen. In seinem Grußwort betonte er die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit und lobte, dass bei den Hilfsorganisationen keiner wegsehe, sondern immer, auch nachts und an Wochenenden, für die Gemeinschaft da sei und sich einsetze.

Zusätzlich zu den Informations- und Mitmachständen für Alt und Jung gab es den gesamten Samstag über immer zur vollen Stunde Vorführungen der Hilfsorganisationen. Der ASB zeigte sich gemeinsam mit den Kameraden der DLRG bei einer Rettung von zwei gekenterten Seglern auf dem Wasser. Die Johanniter zeigten mehrfach ihr Können gemeinsam mit ihren Rettungssuchhunden vor dem interessierten Publikum. Die Malteser zeigten sich mit hervorragendem Essen für die Aktiven und auch die Besucher der Veranstaltung von ihrer besten Seite. Das DRK betrieb eine Hüpfburg und zog damit viele Kinder an. Das THW demonstrierte, wie man eine verletzte Person aus einem niedrigen Tunnelstück retten kann. Die verletzte Person war kurz vorher von Johanniter-Kamerad Steffen mit seinem Hund Foster aufgefunden worden.

Insgesamt kamen mehr als 1.000 Besucher zur Veranstaltung, informierten sich, lauschten den Ausführungen der Ehrenamtlichen oder schauten einfach nur gebannt bei den Vorführungen zu.

08.09.2018

 

 


  • Burkard Dregger (2.v.re.) und Sibylle Meister (re.) im Gespräch mit ehrenamtlichen Einsatzkräften.

  • Bettina König dankte den Ehrenamtlichen.

  • Ein Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Wittenau beim Grill-Anzünden für eine Vorführung.

  • Zwei Rettungsboote von DLRG und ASB haben zwei verunglückte Segler aufgenommen.

  • Jürn-Jakob Schultze-Berndt (3. v. re.), MdA, Vorsitzender der Initiative Reinickendorf e. V., überreichte symbolisch einen Scheck an die Ehrenamtlichen.

  • Ein THW-Junghelfer hievt einen mit Wasser gefüllten Luftballon mit einem hydraulischen Spreizer von einer Tonne auf eine andere.

  • Dabei sollte der Ballon möglichst ganz bleiben.

  • Am Ende gab es sogar Beifall dafür.

  • Burkard Dregger versuchte sich auch am Spreizer, fachkundig unterstützt vom THW-Junghelfer.

  • Johanniter Steffen wartet auf seinen Suchhund Foster, den er auf die Suche nach einer verletzten Person in den Folientunnel geschickt hat.

  • Vier Helfer und Junghelfer vom THW tragen den sog. Schleifkorb zum Folientunnel, um die darin liegende Person zu retten.

  • Teamwork ist gefragt.

Fotos: THW