04.08.2018, von Markus Schneid, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit

Hitze kann THW-Ausbildung nicht bremsen

Die vier Grundauszubildenden vom THW-Ortsverband Berlin Reinickendorf übten gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Ortsverbände Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau.

Überwinden von Hindernissen, hier ein Absperrgitter, über das der Verletzte gehoben werden muss.

Auf dem Übungsgelände der Polizei in Ruhleben waren insgesamt zehn Anwärter zu THW-Helferinnen und Helfern unter Leitung von Ausbilder Sebastian Schreiber vom Ortsverband Spandau zur Ausbildung angetreten. Schwerpunkt war das Retten von verletzten Personen und das Überwinden von Hindernissen. Dabei mussten die „Neuen“ enge Maueröffnungen, Absperrgitter oder auch schmale Tunnelstücke bewältigen, immer mit einer Darstellerpuppe auf der Trage oder der Bergeschleppe. Das Übungsgelände bietet dafür mit seinen Häusern und Kellern ideale Voraussetzungen für die Ausbildung.

Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, mussten die Anwärterinnen und Anwärter bei Temperaturen von über 30 Grad allesamt natürlich in kompletter Schutzkleidung antreten, dies gilt schließlich auch im späteren Prüfungs- und Einsatzfall. Damit wurde aber auch die Versorgung mit ausreichend Flüssigkeit angeordnet. Die zehn Grundauszubildenden wurden von ihren Ausbildern (Moritz Ratke, Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf, und Jochen Stich, Berlin Reinickendorf), Kraftfahrern und weiteren Helfern begleitet und unterstützt. Der Samstag von acht bis 16 Uhr diente nicht nur der Ausbildung im Allgemeinen, sondern soll bereits auf die Abschlussprüfung der Grundausbildung Mitte Oktober vorbereiten. Diese Grundausbildung in den Ortsverbänden dauert in der Regel ungefähr ein halbes Jahr. Erst nach bestandener Prüfung dürfen die Anwärter mit den erfahrenen Kameradinnen und Kameraden in den Einsatz und dort ihr Wissen und Können anwenden.

04.08.2018


  • Überwinden von Hindernissen, hier ein Absperrgitter, über das der Verletzte gehoben werden muss.

  • Auch die THWler selbst müssen fit sein, um Hindernisse überwinden zu können.

  • Die Betreuung von verletzten Menschen ist ebenfalls eine wichtige Aufgabe.

  • Die Bergeschleppe ist kleiner als eine Trage und sollte von einem Helfer gezogen werden können.

  • Verletztentransport im Team.

  • Ein mit Baustahl nachgebildetes Tunnelstück schränkt die Bewegungsfreiheit stark ein.

  • Die Anwärterinnen und Anwärter treten am 13. Oktober zur Abschlussprüfung ihrer Grundausbildung an.

Fotos: Jochen Stich, THW-OV Berlin Reinickendorf